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Wirtgen-Maschine landete auf dem Flughafen Prag einen Fräserfolg


Wirtgen-Maschine landete auf dem Flughafen Prag einen Fräserfolg


Wirtgen-Maschine landete auf dem Flughafen Prag einen Fräserfolg


Wirtgen-Maschine landete auf dem Flughafen Prag einen Fräserfolg

Wirtgen-Maschine landete auf dem Flughafen Prag einen Fräserfolg

Ein Blick und auch ein Laie würde die Risse und Unebenheiten auf der Start und Landebahn auf dem Flughaben in Prag erkennen. Hier reicht kein Ausbessern mehr. Die alte Landebahn aus 28 cm starkem hartem Beton muss herausgerissen werden, bevor eine neue Asphaltdecke eingebaut werden kann.

Der Rückbau der Landebahn erfolgt im Augenblick konventionell. Ein mit einem Hydraulik-Hammer bestückter Bagger zerstört die Betonbahn. Dabei fallen Betonschollen höchst unterschiedlicher Größe an, die von zwei Baggern auf LKW verladen und an ein Zwischenlager außerhalb des Flughafenareals gebracht werden. Für die Wiederverwertung werden die Betonbruchstücke in mehreren Brecherdurchläufen auf die notwendige Material-Stückgröße gebracht. Der Nachteil dieser Vorgehensweise liegt auf der Hand. Es sind eine Vielzahl von Maschinen und Arbeitsgängen notwendig, die Zeit und Geld kosten.

Eine Alternative mit deutlich geringerem logistischem Aufwand war auf dieser Baustelle dagegen die Initiative der tschechischen Firma FREKO, den harten Beton einfach abzufräsen. Das gefräste Material kann sofort wiederverwertet werden, und die Lösung ist mit weniger Lärm und Abgasen deutlich umweltfreundlicher.

Die Tschechische Firma FREKO wandte sich an den Maschinenhersteller Wirtgen, der gemeinsam mit seinem Systempartner und Werkzeughersteller BETEK die Herausforderung annahm. Speziell für diese Baustelle wurde eine W2200 mit der Fräsaufgabe angepasster Ausstattung eingesetzt und von Wirtgen und BETEK Ingenieuren betreut. Es folgten mehrere Tests mit jeweils unterschiedlichen Walzen- und Meißelbestückungen. Als bester Meißel kristallisierte sich der BETEK Beton-Meißel W1 13 heraus. Aufgrund seiner langen Hartmetallspitze waren eine akzeptable Maschinenlaufruhe bei gleichzeitig hohem Maschinenvorschub und hoher Meißelstandzeit möglich.

Die Baustelle am Flughafen in Prag bestätigte aufs Neue, dass es für moderne, leistungsfähige Fräsmaschinen Einsatzgebiete gibt, die außerhalb des üblichen Asphaltfräsens liegen. Hier eröffnen sich für Maschinenbesitzer neue Märkte und Betätigungsfelder.

Die enge Zusammenarbeit von Anwender, Maschinenhersteller und Werkzeughersteller waren in diesem Anwendungsfall Garant für den erfolgreichen Einsatz einer Wirtgen Straßenfräse. Wie bereits in vielen anderen Fällen konnte hier besonders die Systempartnerschaft der Firmen Wirtgen und BETEK überzeugen. Die mittelständischen Unternehmen bewerten immer den Gesamtprozess und erarbeiten hieraus schnell und unkonventionell funktionierende Lösungen – zum Vorteil des Anwenders.

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