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Mit ERKAT-Power und BETEK-Biss


Mit ERKAT-Power und BETEK-Biss


Mit ERKAT-Power und BETEK-Biss

Mit ERKAT-Power und BETEK-Biss

Erschütterungsarmes Fräsen unter einem denkmalgeschützten Gebäude.

Das Hotel Mönchstein in Salzberg sollte um zwei neue Stockwerke erweitert werden. Die Herausforderung lag gleich bei drei Faktoren. Erstens ist das Hotel über der Salzach in den Berg gebaut. Da das Gebäude unter strengem Denkmalschutz steht, sollten zweitens die zwei Stockwerke unterhalb des Gebäudes entstehen. Daher musste drittens möglichst erschütterungsfrei der Konglomeratfels unter dem Gebäude beseitigt werden.

Bei dieser Aufgabenstellung verboten sich Sprengmittel und Hydraulikhämmer von selbst. Die Verwendung von Presslufthämmern wäre zu zeitintensiv und der Einsatz von Diamantseilsägen zu kostenträchtig. Die beste Lösung für diese schwierige Baustellensituation war eine ERKAT-Spezialfräse, bestückt mit BETEK-Werkzeugen. Diese Kombination hatte einzigartige Vorteile aufzuweisen. ERKAT-Fräsen arbeiten erschütterungsarm bei gleichzeitig hohen Abbruchleistungen. BETEK-Werkzeuge drehen optimal und halten den hohen Anforderungen Stand. Dadurch kann die ausgezeichnete Performance der Spezialfräse voll genutzt werden. Schwierig gestaltete sich der Transport des schweren Gerätes durch die engen Gassen der Salzberger Altstadt zur Baustelle. Unterhalb des Gebäudes an der Zufahrtsstraße wurde zuerst der Raum für die Einfahrt zur geplanten Tief- garage in den Fels gefräst. Die ERKAT-Spezialfräse "ER 1500-3S" war dazu mit 48 BETEK-Rundschaftmeißeln vom Typ B47GK17.5LK75/70 (BGS 78) bestückt. Der robuste Meißel zeichnet sich durch eine solide – auf die spezielle Anwendung abgestimmte – Hartmetallqualität aus. Der breite Bund des Meißels deckt den Halter großflächig ab und schützt auf diese Weise vor frühzeitigem Verschleiß.

Mit einer Schneidkraft von bis zu 64.000 Newton wurde das mittelharte Gesteinskonglomerat abgetragen. Immerhin kann die Spezialfräse von ERKAT Gestein mit einer Druckfestigkeit bis zu 120 Mpa wegfräsen. Täglich wurden bis zu 100 m³ aus dem Fels geholt. Insgesamt wurden 4.500 m³ Abbruchvolumen bewältigt. Die Unterhöhlung der bestehenden Bausubstanz stellte dabei höchste Anforderungen an erschütterungsarmes Arbeiten. Das geht nur mit viel Fingerspitzengefühl, gewonnen durch jahrelange Erfahrung im Umgang mit der Frästechnik. Mit gleichmäßigen, horizontalen Bewegungen wurde der Fels abgetragen. Dabei arbeiteten sich die Spezialfräsen langsam von oben nach unten in den Berg. Hier kam das ganze Können der Firma "Niggas Fräsen" aus Berlin zum Tragen, das entscheidend für die termingerechte Abwicklung des Projektes war.

Gleichzeitig zahlte sich die enge Zusammenarbeit von Maschinen- und Werkzeughersteller für den Endkunden aus. Gerade bei Spezialanwendungen bringt die professionelle Abstimmung von Maschine und Werkzeug Kosten-, Zeit- und Bearbeitungsvorteile mit sich und macht eine wirtschaftliche Baustellenabwicklung oft erst möglich.

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