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Rohstoffversorgung trotz angespannter Marktlage gesichert

Rohstoffversorgung trotz angespannter Marktlage gesichert

Rohstoffversorgung trotz angespannter Marktlage gesichert

Rohstoffversorgung trotz angespannter Marktlage gesichert

Über die Situation am Rohstoffmarkt haben wir in der BETEK News – und auch in diesem Editorial – schon berichtet. Die Lage ist prekär. Das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Wolfram Carbid WC, das Ammonium Parawolframat (APW), hat seinen preislichen Höhenflug noch nicht beendet. Der Preis lag im November 2003 bei 60 $ /MTU, Ende Mai bei 250 $ / MTU (MTU = metric tons unit = 10 kg). Und ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht.

Durch langfristige Lieferverträge ist bei BETEK die Rohstoffversorgung sichergestellt. Beim Preis muss sich BETEK allerdings den Bedingungen des Weltmarkts beugen und ebenfalls zu den stark gestiegenen Rohstoffpreisen einkaufen. Lange Zeit hat BETEK die Preissteigerungen zum Beispiel durch Optimierung der Fertigung auffangen können. Doch nun sind die Rohstoffpreise so eklatant gestiegen, dass die Verkaufspreise für Verschleißwerkzeuge angepasst werden müssen, ein Problem, das derzeit alle Hersteller von Hartmetallprodukten haben.

Auch im Bereich der Präzisionswerkzeuge meldet der VDMA Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbauer, dass die Rohstoffkosten steil nach oben gehen. "Der fortgesetzte steile Anstieg der Rohstoffpreise trifft die Präzisionswerkzeug-Branche hart", teilte Dr. Wolfgang Sengebusch, Geschäfts-führer des Fachverbandes Präzisionswerkzeuge im VDMA in Frankfurt mit. "Die aktuellen Preisforderungen der Rohstofflieferanten fallen noch drastischer aus als ohnehin befürchtet. Und was die Sache noch schlimmer macht: Für Hartmetallwerkzeuge gibt es keine Materialien, auf die man ausweichen könnte", erläuterte Sengebusch.

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