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Forschung nach anderen Bindern lohnt sich

Forschung nach anderen Bindern lohnt sich

Dr. Wolfgang Strelsky, Leiter der Forschung und Entwicklung bei BETEK, begleitet die Feldversuche vor Ort und ist ständig auf der Suche nach Alternativen zu herkömmlichen Rohstoffen.

OHNE ALTERNATIVEN BLEIBEN ROHSTOFFE TEURES GUT
Forschung nach anderen Bindern lohnt sich

Forschung und Entwicklung spielen bei BETEK eine große Rolle und verschaffen dem Unternehmen immer wieder großen Vorsprung.

Die Liste der Forschungsprojekte ist lang – und wird tagesaktuell ergänzt. So steht im Moment die Suche nach Alternativen zu den herkömmlichen Rohstoffen der Hartmetallproduktion ganz oben. Kobalt ist beispielsweise ein Rohstoff, der bei der Hartmetallherstellung als Binder, der die Wolframcarbid Körner zusammenhält, eine Rolle spielt. Je nach Hartmetallsorte liegt der Kobaltanteil zwischen 6 und 15 %.

Die Nutzungsmöglichkeiten von Kobalt sind in der weltweiten Hightech-Industrie sehr zahlreich und das silbrige Metall ist ein überaus gefragter Rohstoff – was sich letztlich im Preis niederschlägt. Der äußerst schwankhafte Kobalt-preis kletterte im Frühjahr 2007 auf 60 Dollar pro Kilogramm – was einer Verdoppelung im Vergleich zu den Preisen vom Vorjahr entspricht. Das ist Ansporn genug für Dr. Wolfgang Strelsky, Leiter der Forschung und Entwicklung bei BETEK, nach Alternativen zu suchen. Erste Feldversuche mit Werkzeugen für die Steinzerkleinerung zeigen bereits jetzt, dass sich die hartnäckige Forschung und Suche lohnt. Hartmetallwerkzeuge, die mit alternativen Bindern hergestellt wurden, halten bereits jetzt extremen Schlagbelastungen stand – nur am Verschleiß müsse man noch arbeiten, so der Tenor aus dem Labor.

Die Forschung lohnt sich also – und verschafft mehr Unabhängigkeit vom Rohstoffmarkt sowie den gewohnten Vorsprung.

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