
Ein Attritor ist eine Mahlanlage, die das Pulvergemisch unter Beimischung von Hartmetallkugeln über einen Rührarm umrührt und dadurch ein gleichmäßiges Pulvergemisch erreicht.

Der Leitstand der Pulveraufbereitung ist ein abgeschlossener Bereich mit direktem Blick auf die Misch- und Mahlanlagen. Von hier aus überwachen und steuern die Mitarbeiter die Anlagen.
Weitsichtiges Handeln steht für die BETEK-Geschäftsleitung – nicht nur, was die Produktentwicklung und Markterschließung betrifft –, ganz oben. ”Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig“, betont Geschäftsführer Karl Kammerer.
Über die Attraktivität des Arbeitsplatzes entscheiden nicht nur die technische Ausstattung, das kollegiale Umfeld oder soziale Leistungen, sondern auch die Fürsorge des Arbeitgebers in Sachen Arbeitsschutz und Sicherheit. Aktuell sind neue EU-Richtlinien im Gespräch, die alle Hartmetall-Hersteller vor große Aufgaben stellen.
”Da sind wir unserer Zeit voraus“, erklärt Karl Kammerer und stellt stolz vor, was seine Mitarbeiter Walter Mauch, Fertigungsleiter, und Jochen Kern, Techniker, mit ihrem Instandhaltungs-Team geschaffen haben. Eine der weltweit modernsten Produktionsanlagen für Hartmetall steht bei BETEK in Aichhalden. Als Hartmetall bezeichnet man Metallgemische, die in der Hauptsache aus Wolframcarbid als Hartstoff und Kobalt als Bindemittel bestehen. Bei der Verarbeitung dieser Metallpulver entstehen prozessbedingt Stäube – es gibt in der Forschung Hinweise auf eine Gesundheitsgefährdung durch Metallstäube. Dem trägt die BETEK-Produktionsanlage längst Rechnung. Hier wollte man kein Risiko eingehen, sondern die Herausforderung ”Arbeitsschutz und Sicherheit“ als Chance nutzen.
Moderne geschlossene Anlagen und Maschinen sowie ausgeklügelte effiziente Absaugtechniken prägen die Produktion. Mischbereiche sind mit Staubabsaug-Einrichtungen im Raum und an den Mischbehältern versehen, das Mahlen und Mischen erfolgt in geschlossenen Behältern. Der Einsatz von hoch modernen geschlossenen Bearbeitungsmaschinen reduziert das Staubaufkommen auf ein Minimum.
Das Schöne an diesen vorbeugenden Maßnahmen definiert Karl Kammerer ganz klar: ”Die Investition in Arbeitsschutz und Sicherheit macht sich nicht nur mit guter Gesundheit bezahlt; gleichzeitig ist es uns gelungen, die Qualität zu verbessern und die Kosten zu reduzieren.“