Herzenssache: Firmengruppe SIMON unterstützt zwei soziale Einrichtungen

Abb.: Die Geschäftsführer der Firmengruppe SIMON, Dr.-Ing. Mark Siemer (li.) und Tobias Hilgert (re.) übergaben die Spendenschecks an den Leiter der Nachsorgeklinik Tannheim, Roland Wehrle (2. v.l.) sowie an den Vorsitzenden des Trägerkreises der ökomenischen Hospizgruppe Raum Oberndorf a. N. Gerhard Bruns und Gaby Schmidt, die Leiterin der Trauerbegleitung innerhalb der Hospizgruppe. (Foto: Firmengruppe SIMON)

Herzenssache: Firmengruppe SIMON unterstützt zwei soziale Einrichtungen

Aichhalden. Die Firmengruppe SIMON engagiert sich immer wieder mit Spenden für ausgewählte Projekte und Einrichtungen. 2017 kommt die Spende gleich zwei Projekten zugute: Der ökumenischen Hospizgruppe Raum Oberndorf am Neckar und der Nachsorgeklinik Tannheim. Die Spenden kommen jeweils durch Beiträge aus den SIMON Firmen, Geschäftsbereiche, Abteilungen und durch Spenden einzelner Mitarbeiter zusammen. 

Zur symbolischen Übergabe der beiden Spendenschecks über je 3.700,- EUR  begrüßte die Geschäftsführung der Firmengruppe SIMON im Februar schon zum zweiten Mal die Koordinatoren der Hospizgruppe Oberndorf, Gerhard Bruns und Gaby Schmidt sowie erstmals den Leiter der Klinik Tannheim, Roland Wehrle bei der Firmengruppe SIMON in Aichhalden.

Im Gespräch drückten die beiden Geschäftsführer Dr.-Ing. Marc Siemer und Tobias Hilgert ihre höchste Wertschätzung für die wichtige Arbeit der beiden Einrichtungen aus.

Die Spendenempfänger informierten umfassend über ihre vielfältigen Aufgaben.
 
Roland Wehrle berichtete, dass die Nachsorgeklinik Tannheim seit nunmehr 20 Jahren einen medizinisch-therapeutischen Behandlungsansatz, der auf die Rehabilitation von Familien mit krebs-, herz- und mukoviszidosekranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen abgestimmt ist, praktiziert.
Zudem wird ein Reha-Programm für Familien angeboten, die ein oder mehrere Kinder durch eine schwere Krankheit oder einen Unfall verloren haben. 80 Reha-Plätze pro Jahr stehen den Verwaisten Familien in der Nachsorgeklinik zur Verfügung – ein in der Bundesrepublik einzigartiges Therapieangebot für trauernde Familien.
Mit dem Angebot „REHA27PLUS“ konnte das Behandlungsspektrum im vergangenen Jahr erneut erweitert werden. Krebs-, herz- und mukoviszidosekranke Patienten können nun ohne Altersbegrenzung an der vierwöchigen Rehabilitationsmaßnahme teilnehmen und wieder neue Kraft und Hoffnung für den Alltag schöpfen.
Probleme der Einrichtung, z.B. eine größer werdende Knappheit an spezialisierten Fachärzten wurden im Gespräch mit den Gastgebern der Firmengruppe SIMON thematisiert.

Die Besucher der Hospizgruppe Oberndorf informierten über die Ziele der ambulanten Hospizarbeit und die ebenfalls umfangreichen Aufgaben der ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder. Im Mittelpunkt steht auch bei dieser Einrichtung die Patientenbetreuung mit dem Ziel, den schwerkranken Patienten ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Auch die Betreuung, Entlastung und Beratung der Angehörigen gehört dazu. 

Beide Einrichtungen sind bemüht, Patienten und deren Familien soweit zu unterstützen, dass sie weitestgehend selbstbestimmt agieren können. Alltägliches, z.B. Feiertage, Bildung, usw. werden ganz bewusst in die Betreuungsprogramme mit einbezogen.

Auch Aufklärungs- und Beratungstätigkeit sowie viel Öffentlichkeitsarbeit fällt unter die Aufgaben beider Einrichtungen, sowie die Kontaktpflege zu Einrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen und die Organisation von Schulungen gehört dazu.

Da beide Einrichtungen zu einem großen Anteil auf Spendengelder angewiesen sind, freuten sich die Besucher sehr über die Zuwendung der Firmengruppe SIMON und bedankten sich herzlich bei der gesamten SIMON Belegschaft für die beiden großzügigen Spenden, die als Beitrag für neue Projekte sehr willkommen sind.